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Alles rund ums wissenschaftliche Publizieren

E-Mentoring-Programm CyberMentor sucht Mentorinnen


Ich möchte Euch Leserinnen gerne auf folgendes, meines Erachtens sehr sinnvolle, Projekt aufmerksam machen. Vielleicht fühlt Ihr Euch auch als Mentorin berufen?

Mädchen für MINT begeistern

Anliegen von CyberMentor ist es, mehr Mädchen für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern. Für den Programmstart im April haben sich bereits über 1000 Mädchen beworben. Um möglichst vielen Mädchen eine Teilnahme zu ermöglichen, werden dringend weitere Mentorinnen gesucht (aktueller Anmeldestand der Mentorinnen: 650).

Die Anmeldefrist für den Mentoring-Start im April 2009 ist der 20. März 2009.
(Auch spätere Anmeldungen sind möglich. Falls ein Einstieg in die kommende Runde nicht mehr klappen sollte, garantieren wir einen Platz in der nächsten Runde.)

Im Mittelpunkt des Projekts steht der E-Mail-Austausch zwischen einer Schülerin und einer Mentorin. Darüber hinaus erwartet die Teilnehmerinnen eine Internet-Community, persönliche Treffen und Schulungen. So soll ein Netzwerk von MINT-interessierten Schülerinnen und MINT-Frauen entstehen, von dem beide Seiten profitieren werden.

Weitere Informationen zu CyberMentor und die Möglichkeit sich anzumelden finden Sie unter www.cybermentor.de.

Zusatzinformationen: CyberMentor ist ein “Komm, mach MINT.”-Projekt des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen. Der Pakt ist Bestandteil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung “Aufstieg durch Bildung”. Finanziert wird CyberMentor durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Für Fragen steht das CyberMentor-Team gerne zur Verfügung. Alle AnsprechpartnerInnen finden Sie auf unserer Website http://www.cybermentor.de unter der Rubrik Kontakt.

Mit freundlichen Grüßen

Diana Schimke und das CyberMentor-Team

Dipl.-Inf. Diana Schimke
Koordination CyberMentor

Lehrstuhl für Schulpädagogik
Universität Regensburg
93040 Regensburg
Germany

http://www.cybermentor.de


Was hilft gegen Schreibunlust und Motivationsprobleme?


Was macht man, wenn man zu Hause alleine an seinem Schreibtisch sitzt und versucht eine Dissertation zu schreiben und es nicht so klappt wie es sollte? Was ist, wenn man auf den leeren Bildschirm starrt und sich alles in einem dagegen sträubt zu schreiben? Ein Allheilmittel gibt es da leider nicht. Aber nach bisher sieben Monaten intensiver, leidvoller Beschäftigung mit diesem Thema, habe ich ein paar Tipps, von denen einer mir (fast) immer hilft.

  • Eine gute Tasse Tee: ein paar Minuten vom Schreibtisch aufstehen und sich eine gute Tasse Tee kochen lenkt ab und man tut sich dabei etwas Gutes. Noch besser: heisse Schokolade.
  • Schokolade: überhaupt hilft Süsses bei mir fast immer noch am besten gegen Schreibblockaden. Nur schlecht, wenn man es einem dann ansieht.
  • Joggen: oder Sport überhaupt ist dann schon besser und hervorragend geeignet, um den Kopf frei zu kriegen. Im Winter ist das ja etwas schwieriger mit dem draussen herumlaufen, da hilft mir meine Wii!
  • Laute Musik: Kopfhörer auf und laute Musik anhören. Bei mir hilft am besten elektronische, rein instrumentale Musik. Hilft bei mir auch, wenn ich im Zug sitze und versuche zu schreiben, während nebenan der Damenkegelclub Prosecco schlürft.
  • Dokument wechseln: in mein eigentliches Dissertationsdokument schreibe ich fast nie. Da kriege ich schon Schreibhemmungen, wenn ich es nur öffne. Daher nehme ich mir für jedes grössere Kapitel ein eigenes Dokument und tippe fleissig dahinein. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man dann den fertigen Text ins Hauptdokument kopiert.
  • „Freewriting“: ein toller Tipp aus dem Buch „Writing you Dissertation in 15 Minutes a Day“ von Joan Bolker. Wenn mal gar nichts mehr geht, dann nehme ich mein elektronisches Tagebuch und schreibe über alles, was mir gerade so im Kopf herumgeht, z. B. wie sehr mich die Diss nervt. Ich trete dabei in einen Dialog mit mir selbst. Das hilft mir oft herauszufinden, warum ich eigentlich keine Lust habe. Und wenn man dann erst einmal im Schreiben drin ist, fällt es auch wieder leichter, sich mit dem eigentlichen Text zu befassen. Freewriting hilft auch hervorragend, Knoten im Kopf zu lösen.
  • Einkaufen: oder zumindest spazieren gehen. Einfach mal raus und etwas anderes machen. Putzen soll ja auch therapeutisch wirken. Es soll Leute geben, bei denen die Wohnung nie so sauber ist, wie in der Zeit in der sie eigentlich zu Hause arbeiten oder schreiben sollten.

Sollten meine persönlichen Tipps noch nicht aus reichen, dann gibt es noch ein paar Links zum Thema:


Nützliche Links für Wissenschaftliches Schreiben in Englisch


Englische Wörterbücher & Thesauren

Spezielle Quellen fürs Wissenschaftliche Schreiben


Bücher zum Thema Wissenschaftliches Schreiben


Hier eine (unkommentierte, alphabetisch sortierte) Liste zu deutschsprachigen Büchern die sich mit wissenschaftlichem Schreiben und dem Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten beschäftigen:

  • Becker, Howard S. (2000): Die Kunst des professionellen Schreibens. Ein Leitfaden für die Geistes- und Sozialwissenschaften. 2. Auflage, Campus Verlag, Frankfurt/Main.
  • Brink, Alfred (2007): Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten: Ein prozessorientierter Leitfaden zur Erstellung von Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten in acht Lerneinheiten. 3., überarbeitete Auflage, Oldenbourg, München.
  • Ebel, Hans F.; Bliefert, Claus; Greulich, Walter (2006): Schreiben und Publizieren in den Naturwissenschaften. 5. Auflage, Wiley-VCH, Weinheim.
  • Eco, Umberto (2007): Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt. Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. 12. Auflage, UTB Uni-Taschenbücher Verlag, Heidelberg.
  • Esselborn-Krumbiegel, Helga (2008): Von der Idee zum Text. Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben. 3., überarbeitete Auflage, UTB Uni-Taschenbücher Verlag, Stuttgart.
  • Franck, Norbert; Stary, Joachim (Hrsg., 2007): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens: Eine praktische Anleitung. 14. Auflage, UTB Uni-Taschenbücher Verlag, Stuttgart.
  • Kruse, Otto (2007): Keine Angst vor dem leeren Blatt: Ohne Schreibblockaden durchs Studium. 12., völlig neu bearb. Auflage, Campus Verlag, Frankfurt.
  • Plümper, Thomas (2008): Effizient Schreiben: Leitfaden zum Verfassen von Qualifizierungsarbeiten und wissenschaftlichen Texten. Oldenbourg, München.
  • Pyerin, Brigitte (2007): Kreatives wissenschaftliches Schreiben: Tipps und Tricks gegen Schreibblockaden. 3., aktualisierte Auflage, Juventa, Weinheim.

Die hier aufgeführten Bücher sind alle bei Amazon.de erhältlich.

Wenn jemand Erfahrungen mit einem der Bücher gemacht hat - Kommentare sind herzlich willkommen!


Wissensorganisation mit Citavi - Erstellen von Skripten


Mein Citavi Wissen wächst von Tag zu Tag. Heute habe ich mich an die Skriptenerstellung herangetastet. Aus den vorhandenen Text- und Bildzitaten sowie eigenen Gedanken und Notizen erstellt Citavi automatisch ein Skript, welches z.B. in MS Word weiterverarbeitet werden kann.

Die Funktion “Skript…” in der Wissensorganisation startet die Skripterstellung. In einem Dialog wählt man welche Zitate Citvai extrahieren soll (alle oder nur eine bestimmte Kategorie) und wie das Skript zu formatieren ist (vorläufig oder mit komplettem Literaturverzeichnis). Das Skript kann man dann z.B. als *.doc oder *.rtf Datei abspeichern. Mit den *.doc scheint es aber mit MS Word 2007 Probleme zu geben, so dass sich hier die *.rtf Variante empfiehlt. Es könnte daran liegen, dass die neue Datei automatisch im MS Word geöffnet wird.

Citavi Skript Dialog

Im Ergebnisdokument hat man nun alle Zitate, Gedanken und Bilder inkl. Literaturverweis z.B. einer Wissenskategorie vorliegen. Die einzelnen Elemente sind untereinander nach Kategorien und Unterkategorien geordnet entsprechend der Reihenfolge im Citavi. So erhält man einen besseren Gesamtüberblick über ein Thema und kann mit der Erstellung seines Textes auf den Zitaten aufbauend beginnen.

Citavi Skript Beispiel

Je mehr man sein Wissen in Citavi schon vorstrukturiert und geordnet hat, um so einfacher wird dann natürlich die Erstellung des Textes. Bspw. habe ich alle Definitionen zum Thema Risikomanagement in der Oberkategorie “Risk Management” der Unterkategorie “Risk Management Definitions” zugeordnet. Nach der Skripterstellung habe ich nun alle Definitionen auf einen Blick auf wenigen Seiten zusammengefasst.


Aufgabenplanung mit Citavi


Gestern habe ich die Aufgabenplanung bei Citavi entdeckt. Auslöser war die Tatsache, dass ich wieder einmal Bücher in der Bibliothek vorbestellen musste. In der Vergangenheit kam es öfter vor, dass ich, als ich die Bücher dann Tage oder Wochen später abholen konnte, nicht mehr genau wusste, was ich von dem Buch eigentlich genau wollte.

Und hier kommt Citavi ins Spiel. In meiner Datenbank habe ich das vorbestellte Buch einfach eingefügt und mir dann zu dem Buch Aufgaben geschrieben.

Aufgaben zu Literatur

Aufgabentyp “Entleihen”: Zunächst habe ich mir vorgemerkt, dass ich dieses Buch in der Bib bestellt habe und wann ich es voraussichtlich abholen kann. Da ich nur zwei Tage pro Woche am Hochschulort bin, kann ich mir dann auf diese Weise von Citavi eine Liste ausgeben lassen, welche Bücher ich in der Woche abholen kann.

Aufgabentyp “Begutachten/Bewerten” oder “Lesen”: Anschliessend habe ich mir zu jedem Buch ein paar Aufgaben vom Typ “Begutachten/Bewerten” geschrieben. In diesen habe ich eingetragen warum ich das Buch ausleihen wollte, welche Textpassagen, Seiten, Aussagen o.ä. ich überprüfen wollte und wer das Buch in welchem Zusammenhang zitiert hat.


Die Zeit bzw. sich selbst managen (Teil 1)


Ausgehend von meiner Unzufriedenheit in den letzten Tagen und dem Gefühl gar nichts mehr fertig zu machen bzw. nur von jetzt auf nachher die dringendsten Sachen zu erledigen, habe ich mich mit ein bisschen mit dem Thema Zeit- bzw. Selbstmanagement beschäftigt. Meine Überlegungen habe ich dann mit meinen Peers aus der STEPS Gruppe diskutiert und die Ergebnisse möchte ich den geneigten LeserInnen nicht vorenthalten.

Beim recherchieren bin ich auf einige Blogs gestossen, die sich mit den Themen Zeit- und Selbstmanagement auseinander setzen:

  • http://imgriff.com/: Blog zum Thema „Produktivität und wie man sie steigert“, z.B. http://imgriff.com/category/zeit/
  • http://www.waitless.org/: Sammlung von YouTube Videos die zeigen wie man schneller durchs Leben kommt, bspw. wie man gekochte Kartoffeln oder eine Banane in Sekunden schält. Enthält auch einen „Time Calculator“ um herauszufinden wieviel Zeit man in seinem Leben mit Essen, Schlafen, … verbringt.
  • http://zeitmanagement.podspot.de/rss: Derzeit 33 Podcasts zum Zeitmanagement der Firma systargo.
  • http://www.structuredprocrastination.com/index.php
  • http://www.zeitzuleben.de/homepage.html: Online-Ratgeber für alle, die ihr Leben in die Hand nehmen und zufrieden, erfolgreich und glücklich leben wollen. Unter den Kategorien Beruf & Karriere und Produktivität & Arbeitstechniken gibt es einige Artikel zum Zeitmanagement, z.B. http://www.zeitzuleben.de/artikel/beruf/zeitmanagement.html
  • http://seminare4you.de/weblog/: Anbieter von Persönlichkeitsseminaren der sich gelegentlich zum Thema Zeitmanagement äussert.

Mir persönlich hat das Prinzip „Eat that frog“ von Brian Tracy am schnellsten geholfen. Häufig habe ich kein generelles Problem mit der Zeit. Häufig habe ich das Problem die falschen Aufgaben zu erledigen und die wirklich wichtigen, aber unglaublich nervigen vor mit her zuschieben. Mit dem Ergebnis, dass ich frustriert bin, weil ich das Gefühl habe, nicht vorwärts zu kommen. Das Prinzip „Eat that frog“ ist so einfach wie genial: Am Anfang des Tages sollte man als erstes die Aufgaben erledigen, die am nervigsten sind und die man am liebsten vor sich her schieben würde. Wenn man die Aufgaben aber erledigt, hat man für den Rest des Tages ein gutes Gefühl, weil man schon etwas geschafft hat und sich nun Zeit für die angenehmeren Aufgaben nehmen kann. Meistens habe ich nicht nur einen Frosch, sondern mehrere, aber wenn ich die dann alle aufgegessen, bzw. abgearbeitet habe, geht es mir tatsächlich besser.


Veranstaltungen zur Forschungsfinanzierung und zur akademischen Laufbahn


Im April und Mai gibt es an den Unis St. Gallen und Basel einige interessante Veranstaltungen zur Forschungsfinanzierung und zu Karrierestrategien für die akademische Laufbahn.

Veranstaltung zum Thema „Karrierestrategien für die akademische Laufbahn“

Universität Basel: Dr. Henk Goorhuis „Mache ich Wissenschaft oder macht Wissenschaft mich?“

Konstruktivistische Perspektiven im akademischen System: Wie und wo lassen sich persönliche und soziale Gestaltungsmöglichkeiten finden?

Montag, 19. Mai 2008, 18.30 Uhr, im Wildt’schen Haus, Petersplatz 13, Basel

Alle Assistierende, Doktorierende, Habilitierende sowie Assistenzprofessorinnen und Assistenzprofessoren der Universität Basel sind herzlich eingeladen!

Anmeldung erforderlich bis 30. April 2008 an: nachwuchsapero@unibas.ch

Universität St. Gallen: Wie finanziere ich meine Forschung?

Der Bereich “Forschungsdienste HSG” führt drei Informationsveranstaltungen “Wie finanziere ich meine Forschung?” zu den Möglichkeiten der Forschungsförderung durch:

  1. Instrumente der Projektförderung 10.4.2008, 12.15-14.00, Raum 10-072
  2. Instrumente der Personenförderung 17.4.2008, 12.15-14.00, Raum 10-072
  3. Wie schreibe ich einen SNF-Antrag? Prof. Ulrike Landfester und Prof. Andreas Herrmann, 23.4.2008, 12.15-14.00, Raum 10-070

Weiter Informationen hier.